Warum ist BIO teurer?
Diese Frage wird immer wieder gestellt - egal ob in
einer Großküche oder auch im Bekanntenkreis.
Viele begründen damit den Nicht-Kauf von Bio-Produkten - zu Unrecht!
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© BIO AUSTRIA
Hand aufs Herz: Fragt sich irgend jemand, warum ein Mercedes teuer ist und ein Daihatsu nicht?
Die Fakten liegen auf der Hand. Und so wie beim Auto oder irgendwelchen anderen Konsumgütern, gibt es bei Bio-Produkten ganz klare Qualitäts-Unterschiede, die einen wesentlich höheren Produktionsaufwand bedingen:
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mehr Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente
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mehr sekundäre Pflanzenstoffe
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mehr essentielle Aminosäuren
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höhere Trockenmassegehalte
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bessere Fettsäuremuster
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höherer Lecithin-Gehalt
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kaum Mykotoxine
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keine chemisch-synthetischen Düngemittel
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keine Gentechnik
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keine radioaktive Bestrahlung
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BESSERER GESCHMACK
Ach übrigens: Richtig eingekauft ist der Preis-Unterschied gar nicht so groß! Bio erfordert einfach ein Umdenken. In einer glänzenden Werbe-Broschüre könnte stehen: „Weil Sie es sich Wert sind ...“
Bio bedeutet Klimaschutz!
Neben dem gesundheitlichen Aspekt ist der Kauf von biologischen Lebensmitteln ein wesentlicher Beitrag zum Umwelt-, Klima- und Tierschutz:
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geringerer Energieverbrauch
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weniger Emissionen von Treibhausgasen
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geringere Bodenerosion
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Schutz des Trinkwassers
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Förderung von Biodiversität
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artgerechte Tierhaltung
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Faire Preise für die Biobauern
Der Bio-Landbau setzt auf hohe Qualität bei gleichzeitigem Tier- und Umweltschutz. Da sich Bio-LandwirtInnen nicht der Rationalisierung, wie sie in der konventionellen Landwirtschaft herrscht, anschließen, müssen sie einen höheren Arbeitsaufwand im Pflanzenbau und in der Tierhaltung erbringen.
Durch den Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und schnelllösliche mineralische Düngemittel fallen die Erträge im Bio-Landbau meist geringer aus als in der konventionellen Landwirtschaft. Auch die Verarbeitung der Bio-Produkte ist aufwändiger: Zum einen sind für Bio-Lebensmittel sehr viel weniger Zusatzstoffe erlaubt, zum anderen sind die gehandelten und transportierten Mengen auf dem noch kleinen Markt mit Bioprodukten viel geringer als auf dem konventionellen Lebensmittelmarkt.
Die geringeren Erträge sowie der höhere Produktions- und Verarbeitungsaufwand schlagen sich im Preis nieder.
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